Dienstag, 20. August 2013

4740 Km - Deadhorse

Wir haben es geschafft. Wir sind in Deadhorse, am Ziel unserer Reise.

Ob es geschneit hat, die Temperatur unter null Grad fiel und wer wen abgeschleppt hat, schreibe ich, wenn wir wieder in Fairbanks sind. Dort gibt es dann auch einen Bericht über die Rückfahrt. Denn wir müssen Deadhorse wieder verlassen, da wir kein Hotelzimmer bekommen. Dann gibt es auch Bilder. Wir haben jetzt erst einmal ein Motorrad zu reparieren.

Sonntag, 18. August 2013

3872 Km - Fairbanks

Heute morgen sind wir zu einer "Institution" in Alaska gefahren. Dan mit seiner Werkstatt "adventure cycleworks" ist unter Motorradfahrern bekannt wie ein bunter Hund. Er hatte meine, von mir vorbestellten Reifen da und auch gleich aufgezogen. Dan hat mir auch bei Kleinigkeiten am Motorrad geholfen, u.a. hat er meine defekte Fussraste endlich einmal perfekt geschweisst. Die war schon länger fällig. Zum Abschied gab er uns noch Aufkleber und Visitenkarten, mit dem Hinweis: "No Harleys, please".

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In Fairbanks sind wir einen Tag in einem Hostel geblieben und lassen es uns gut gehen. 

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Ab morgen geht es auf den berühmt-berüchtigten Dalton Highway Richtung Norden und danach wieder zurück. Wir haben schon wahre Horrorgeschichten über diesen Highway gehört. Von unmöglich, bis hin zu, alles halb so schlimm. Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen. Der Dalton Highway ist eine ca. 800 km lange Verbindungsstrasse von Fairbanks nach Deadhorse, die größtenteils unbefestigt ist. Der Highway wird hauptsächlich von großen Trucks genutzt, die die großen Ölcamps im Norden versorgen. Auf jeden Fall wird das nicht so einfach werden. 

Freitag, 16. August 2013

3498 Km - Tok

Wir sind in Alaska. Der Grenzübertritt war kinderleicht. Keine Fragen, keine Dokumente und von den Motorrädern wollte auch Niemand etwas wissen. Nur unsere Fingerabdrücke mussten wir abgeben.

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Der "top of the world highway" hat sich nicht von seiner Besten Seite gezeigt. Die Aussicht war von Dunst und Rauch geprägt und einen Teil des Highways sind wir durch die Wolken gefahren. In der Nähe war ein Waldbrand und man soll es nicht glauben, wie auch der Rauch die Sicht eintrübt, vom Geruch ganz zu schweigen. Jetzt sind wir auf dem unter Motorradfahrern wohl bekanntesten Campingplatz Alaskas. Wir sind bei Vanessa auf dem Thomson´s Eagle Campground.

Morgen geht es nach Fairbanks. Dort warten meine neuen Reifen auf mich.

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Donnerstag, 15. August 2013

3195 Km - Dawson City

Wieder sind wir ca. 1000 km nördlicher und haben den Alaska Highway verlassen. Wir sind dem Klondike Highway über Whitehorse nach Dawson City gefolgt. Hier in der Nähe von Dawson City, am Zusammenfluß des Klondike und des Yukon River, brach vor gut 100 Jahren (am 17. August 1896), der Goldrausch aus. Sehr viele Menschen zog es hier her, um ihr Glück zu versuchen, fast alle sind gescheitert. Wir versuchen uns in die Zeit der Goldgräber zurück zu versetzen, um den Flair dieser Stadt zu genießen. Dies ist aber angesichts der Touristenhorden nur schwer möglich. Bei den heutigen Einheimischen zählt nicht mehr das Gold der Goldgräbern, sondern das Geld in den Taschen der Touristen, denn Dawson ist sehr teuer. Trotzdem bleiben wir einen Tag, um uns zu erholen und kleine Reperaturen am Motorrad vorzunehmen. Irgendwas ist ja immer.

Wir können es kaum glauben, wie viel Glück wir mit dem Wetter haben. Wir dachten es wird kalt und nass, aber die Sonne scheint und wir haben immer um die 30° Grad Celsius (nicht Fahrenheit !!!). Selbst hier in Dawson City haben wir um 20:00 Uhr noch 26° Celsius. Das Beste ist, dass die Vorhersagen und Prognosen sagen, dass sich das Wetter nicht ändern soll. Für diese Wetterlage sind wir überhaupt nicht ausgerüstet.

Morgen werden wir über den "top of the world Highway" nach Alaska einreisen.

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Dieses Gewitter hat uns nicht erwischt.


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Sehr interessant der Friedhof von Dawson City



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Computerarbeit

Wohnhaus von Jack London



Wir konnten widerstehen

Sie dürfen in Dawson City natürlich nicht fehlen

Montag, 12. August 2013

2215 Km - Watson Lake

Die heutige Fahrt nach Watson Lake war von Tieren geprägt. Wir haben heute alles gesehen, was es in Kanada so gibt. Angefangen von einer Familie Schwarzbären über Bisons, Karibus und Bergziegen war alles dabei. Der einzige, der sich noch nicht hat blicken lassen, ist der Grizzly.

Watson Lake ist die drittgrösste Stadt im Yukon mit gerade mal 1200 Einwohnern. Hier hatten wir wieder Glück mit der Unterkunftssuche. In einem teuren Hotel habe ich einfach mal nach billigen Zimmern gefragt. Und siehe da, sie hatten noch einen alten Konferenzsaal, in dem wir für den Preis eines Campingplatzes übernachten dürfen. Der Raum ist so groß, das wir unsere Zelte darin aufbauen könnten.

Watson Lake ist bekannt für seinen Schilderwald. Die Geschichte des "sign post forest" begann 1942 als bei Bauarbeiten ein Pfahl mit Distanzangaben beschädigt wurde. Ein Soldat reparierte diesen Pfahl und fügte ein Schild seines Heimatortes hinzu. Andere taten es ihm gleich und so stieg die Zahl der Schilder auf über 100.000. Man findet wirklich alle möglichen Schilder aus aller Welt. Besonders wundert mich die Vielzahl deutscher Ortsschilder. Ein Ortsschild aus Achtrup habe ich  nicht gefunden und ich hatte auch leider keines dabei.

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